24 October, 2010

Why RELIGION? (g f xavier)


„We have just enough religion to make us hate, but not enough to make us love one another“. Jonathan swift.

Its religion and religion everywhere. So to say I have to think about religion due to my studies on the nuances of religion.
Why people hate religion so much? Why people hate church so much? Why the educated youth never want to be labeled as a Christian, Muslim, Hindu or so any other?
These questions are not based on mere imagination and my speculation but based on the facts and realities. It’s all on the basis on concrete discussions we had at the university and with my friends.


There are so many reasons that can be arrayed but among those reasons, I found one very strong and voiced reason.

RELIGION INTERFERING IN THE STATE AFFAIRS.

The state is to be freed from the religion. („Religion is regarded by the common people as true, by the wise as false, and by the rulers as useful“. Seneca the Younger.)

It is time for the church and the various religious authorities to introspect. Why in Europe the church is on a decline? Why the terrorism in the world? Why people fight each other? Why to demolish and then construct another worship place?  Is it all necessary to maintain peace and God-experience and then love in this world?


Find out the limit or the bounbary between the religion and the politics or affairs of the state. One particular religion cannot serve the whole universe or mankind. A country is comprised of different religious people, sects, groups, forms, castes,etc… The government is to the whole people in the nation. If the religion out of vested interests of some leaders try to intervene and control the government  and the political scenario of a state, danger is not far. Mind that, people of God will hate God, all because of those who claim to be the advocates and authorities of God.


To my experience, I owe another truth. No one who hates the organized forms said to me that they hate God. There is some existence of adherence to spirituality and truth and in turn God-experience outside the so called religions. Some do not want to get enrolled in a religion but they need to pray. Will God answer their prayers? I think, 'yes'.

“We can live without religion and meditation, but we cannot survive without human affection” Dalai Lama.
video
(Courtesy of this video to http://www.revolutionmyspace.com. It is some quotations with regard to religion)
God and religion are different. Religion can lead to prayer, love, spirituality and all positive aspects but it can also ruin all these, all because the head of a religion is not god but a human being. Religion is not God’s creation but of human being. Religion is not a necessity for all positives to happen. But it may be. But for those who still consider and make use of religion for the betterment in life, for those who think that religion facilitated a good peaceful and spiritual life, that religion helps to be positive and good and to be in love, and enables to be successful in life, Thumbs Up to them.


Experience of god is to happen inside human mind or the so called human heart. It is not something that is grabbed or imposed on someone. It is a choice. It just happens in each one. Please do not make it happen in others. Let it happen in ourselves. The real presence of God will vibrate to others. It doesn’t require an artificial medium.

A message to take home. „Preach the Gospel at all times and when necessary use words.“ St.Francis of Assisi.

(I am not against any church or any particular group or any religion. I just believe in freedom of expression.)

Die Neigung zur Sünde

Was ist der Ursache der Sünde in Menschen? In der Sprache der jüdischen Tradition ist die Antwort  ‚jetzer hara‘, die Neigung zur Sünde, wer es kein Entrinnen gibt. Es ist die Neigung zum Bösen durch die Verletzung des Willens Gottes. Es gibt kein Entkommen aus dem bösen Trieb.
In einer midraishic Interpretation, von Rabbi Samuel, dem Sohn des Nachman, heisst die gute Neigung "jezer tov" und den böse Trieb "jezer ra '. Der böse Trieb lässt an sich selbst zu denken und die gute Neigung lässt an andere zu denken.
Mit "jezer Hara" er kann ein Haus bauen, sondern durch "jezer tov" er kann eine Stadt bauen. Durch die "jezer Hara" kann er Kinder zeugen, sondern von "jezer tov" er ist ein Vater von Kindern.
Der böse Trieb ist hier als ein notwendiger Bestandteil des Lebens selbst erkannt. Es ist das jüdische Konzept des "elan vital", der individuelle Wunsch zu leben und zu überleben. Es ist die Bestätigung der persönlichen Existenz und der Antrieb zur Selbstverwirklichung. Es ist nicht das Böse an sich, sondern nur die mögliche Quelle des Bösen.
Es ist keine dämonische Kraft. Aufgrund der "jetzer Hara", kommt das Bedürfnis nach Nahrung und kann sich Fresserei  und die Notwendigkeit für die Zeugung kann zu sexuellen Missbrauch werden. Man's Neigungen sind daher zwischen Gutem (jetzer tov) und Bösem (jetzer Hara). Niemand ist gezwungen zum einen oder anderen  Beidem. Er hat die Macht der Wahl und kann auf beiden Seiten wissentlich und willentlich wählen.

Die Frage ist hier, können wir diese Neigung überwinden? Talmud (Kidduschin 30 b) sagt: "Wenn Sie wirklich wollen, sie zu überwinden, können Sie über sie herrschen. "Aber es ist ein endloser Kampf, und was gewonnen ist heute kann Morgen verloren gehen. Hillel (Sprüche der Väter Hebräisch פרקי אבות Pirqe Avo) sagt: "Vertrauen Sie nicht selbst bis zu dem Tag Ihres Todes".

Wenn der gute Trieb in ihm den bösen Trieb nicht überwinden kann, kann er  die Hilfe der Tora suchen. Die Tora ist nicht nur das Gesetz Gottes, aber es lehrt auch allumfassend Disziplin und verhilft dem Juden zur wirksamen Bekämpfung seiner bösen Neigung. Also zwei Kraftquellen sind damit zugänglich für Menschen, das Gute in ihm und der Tora. Aber er muss noch den göttlichen Beistand bekommen.
Wenn er sündigt auch mit Hilfe all dieser, er missbraucht "jezer Hara" und zugleich leugnet Ausdruck "jezer tov". Er hat die Macht zu wählen und ist in der Lage auf beiden Seiten wissentlich und willentlich zu wählen.

22 October, 2010

Der dualistische Mensch.

Levi A Olan, in seinen Artikel ‚The nature of Man‘ , schreibt „Von Franz Kafka bis Mickey Spillane ist der Mensch als unempfindliches Tier oder als ein hilfloses Opfer der dämonischen Mächte dargestellt“. Das Judentum ist eine auf Gott zentrierte Religion, und es ist sehr positiv, wenn die Natur des Menschen von daher erklärt wird. Gott erschuf den Menschen nach seinem Bilde. Aber er verlor seine Gottähnlichkeit durch die Erbsünde. Aber dann müssen auf das Ziel des Menschen um eine gute Beziehung zu Gott aufbauen. Das ist die Geschichte des Israels das Abbrechen der Beziehung zu Gott und dann das neue Aufnehmen der Beziehung zu Gott. Die Natur des Menschen erlaubt das. Das ist wie ein Schwung zwischen Positivem und Negativem, Gutem und Bösen, Abbrechen und Aufbauen.
Also, auf der anthropologischen Ebene ist der Mensch dualistischen in Natur. Ich erkläre das weiter am Beispiel vom Schöpfungsakt. Nach der Schaffung eines jeden lebenden und belebten Wesens im Schöpfungsakt folgt der widersprechende Ausdruck, „Gott sah, dass es gut war“. Aber nach der Erschaffung des Menschen fehlte die gleiche Reaktion. Die jüdischen Exegeten kommentierten diese Auslassung wie folgt ‚“…..dass er weder gut noch als böse bezeichnet werden kann“. In Deutronium 30, 15 sagt Gott, „Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor..
Die Gegensätze von Gut und Böse in der Welt, entsprechen den inneren Kontrasten der menschlichen Natur. Der Mensch ist von einer Art, immer in Spannung zwischen dem Guten und dem Bösen. Er steht vor der Wahl, jedes Mal wie das Körperliche und das Geistige, das Erkennen gegenüber dem Wollen, das triebhaft Dunkle neben dem von der Vernunft Erhellten, das ichbezogene gegenüber der Selbstaufgabe, usw.…
Die Natur des Menschen fordert ihn auf, den Dualismus zu überwinden. Die Juden suchen das herauszufinden, ausserhalb von ihnen während die  Griechen, die Lösung von Innen versuchen. Was bei den Griechen die Vernunft war als Führerin, zu Zweck und Ziel der Selbsterfüllung und Glückseligkeit, das ist dem Hebräer die Tora, jenes Gesetz, welches den Menschen aus seiner  Unbeständigkeit unter Gott stellt, um seine innere Existenz zu festigen.  Religion und Tora helfen den Menschen, den Dualismus von Gute und Böse  überwinden.

19 October, 2010

Der Mensch in der Sicht der Bibel (Handout für Referat)


Universität luzern
Theologische Fakultät
HS101008
Herbstsemester 2010
Grundbegriffe jüdischer Religion und Kultur
Dozent: Denis Maier
Referenten:  Marius Raiber & George Francis Xavier
Oktober 20, 2010.

Der Mensch in der Sicht der Bibel

1.    Einleitung.

2.    Der dualistische Mensch.
·         Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor’.[1]
·         Jüdische Exegeten folgern aus dieser Unterlassung (“Gott sah, dass es gut war”), dass im Gegensatz zu den übrigen Erscheinungen das Wesen des menschen im Schöfungsakt  so often gelassen wurde, dass er weder als gut noch als böse bezeichnet werden kann.[2]
·         Der dualistische Mensch – ‘‘das Körperliche gegenüber dem Geistigen, die Erkenntnis gegenüber dem wollen, das triebhaft Dunkle neben dem von der vernunft Erhellten, das ichbezogene gegenüber der selbstsufgabe(….)”[3]

3.    Die Wandlung des Menschenverständnisses in der apokr. Literatur.
·         „Denn es gibt keinen Gerechten auf Erden, der das Gute täte ohne zu sündigen.“[4]
·         à Von wo kommt das Böse? Theodizee?
·         „Ach Adam, was hast du getan! Als du sündigtest, kam dein Fall nicht nur über dich, sondern auch auf uns, deine Nachkommen.“[5]
·         à Determiniertes Sündenbewusstsein
·         „Er schuf von Anfang an den Menschen und überliess ihn dann dem Einfluss seiner Selbstentscheidung.“[6]
·         à Freier Wille
Fazit: Menschenbild ist deterministisch oder eben nicht.

4.    Die Neigung zur Sünde.
·         Was ist die Ursache der Sünde im Menschen? In der Sprache der jüdischen Tradition ist die Antwort jetzer hara, die Neigung zur Sünde, aus dem es kein Entrinnen gibt.[7]
·         Die Tora ist nicht nur das Gottgesetz, es lehrt auch, allumfassende Disziplin, die Juden zur wirksamen Bekämpfung seiner bösen Neigung hilft[8].  
5.    Über die Ablehnung der antiken Philosophie im alten Judentum
·         Schnittpunkt antiker Philosophie und Rabbinismus bildete die Frage nach der Ethik[10], die im Menschen selbst oder eben in Gott zu ergründen ist.
·         Ablehnung des Judentums gegenüber der antiken Philosophie aus Gründen der Erhaltung der göttl. Transzendenz. Hellen. Denkweise zu begrifflich und zu abstrakt. Bibl. Lebensweisheit bildet sich aus der konkreten Erfahrung Mensch - Gott heraus.[11]
·         Die Rabbiner hielten am Grundsatz fest:“ Du sollst über die Tora Tag und Nacht sinnen.“[12]

6.    Der Mensch fordert Gott heraus.
  •          Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.[13]
  •          ….Man not only disobeys God but signals his determination not to accept permanently the status of a creature of God dependent on God for instruction as to what is permitted and forbidden.[14]
  •           Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.[15]
  •          ….but they do make it clear that the Bible is aware of a strong resistance in man to a resigned acceptance of his humanity and of a desire to challenge the divinity of God.[16]

7.    Das neue Selbst.
·         Die Demut:
Zwei Eigenschaften Moses: einzigartige Gottesnähe, unerreichte Demut[17].
- beide bedingen sich gegenseitig (Gotteserkenntnis und Demut)
·         Bibl. Zitate;
„Den Demütigen gibt er seine Gunst.“[18], „Die Demütigen führt Gott auf den Weg der Gerechtigkeit und tut ihnen seine Weise kund.“[19]
·         Menschenverständnis; menschl. Existenz als Geschenk Gottes.
·         Die Gottesfurcht:
Buch Hiob; Furcht = Weisheit à „Gott sollst du fürchten und seine Gebote beachten,                                                denn das ist der ganze Mensch.“[20]
·         Gottesfurcht als Grundlage des Menschseins statt einer separaten res religiosa. Wird nicht von Gott gegeben, ist somit erlernbar wie lehrbar.[21]
Bibl. Strafandrohungen werden als Mittel zum Gehorsam angewendet.[22]
·         à Kann die Furcht alleiniger Antrieb für moralisch sittliches Handeln sein?

8.    Die Gerectigkeit.
·         zedek und mischpat. 
·         Der gerechte Mensch ist das Abbild des gerechten Gottes, der dem Menschen sein recht kundgetan hat und den Menschen auf seine gerechtigkeit hin prüft.[23]
·         Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott über den Göttern und der Herr über den Herren. Er ist der große Gott, der Held und der Furchterregende. Er lässt kein Ansehen gelten und nimmt keine Bestechung an. Er verschafft Waisen und Witwen ihr Recht. Er liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung - auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.[24]

9.    Das Transzendente
·         Die Heiligkeit:
Keduscha = Heiligkeit
Verhältnis Gott–Mensch gleicht wie dem Verhältnis Himmel-Erde.
·         Im bibl. Sprachgebrauch wird kadosch „als das vom Weltl. ebenso Abgeschiedene wie Unterschiedliche“ verwendet.[26] Einer Verkörperlich- und Vermenschlichung Gottes wird vorgebeugt.[27] Verhindert jegl. Synthese zw. dem Menschl. und Göttlichen.
·         à Wie kann es zu einer mystischen oder intelektuellen Schau Gottes kommen?
·         Der Sinn hinter der Heiligkeit Gottes liegt im Streben des Menschen nach ihr.[28]

10. Fazit

11. Fragen
·         Wenn der Mensch eine Neigung zur Sünde in sich trägt, wie kann er dann für Sündhaftes Verhalten verantwortlich gemacht werden?
·         Wenn das jüdische Gottesbild eine so starke Transzendenz aufzeigt, wie kann es dann folglich zu einer mystischen Schau Gottes kommen?
·         Kann die Furcht (Gottesfurcht) alleiniger Antrieb für moralisch sittliches Handeln sein?

 Grundtext.
Adler, leo: Der Mensch in der Sicht der Bibel, München und Basel, 1965.

Andere Literaturangabe.
Wyschogorod, Michael: Sin and atonement in Judaism, in: Greenspahn, Frederick E. (Hrsg.): The Human Condition in the Jewish and Christian Traditions, Hoboken N.J. 1986, S. 103–128.
Olan, Levi A.: The Nature of Man, in: Millgram, Abraham Ezra (Hrsg.): Great Jewish Ideas, Washington, D.C. 1964, S. 165–181.
Berkovits, Eliezer: When Man Fails God, in: Millgram, Abraham Ezra (Hrsg.): Great Jewish Ideas, Washington, D.C. 1964, S. 183–196.


[1] Deut. 30,15.
[2] Adler, leo: Der Mensch in der Sicht der Bibel, München und Basel 1965, S. 19
[3] Adler, leo: Der Mensch in der Sicht der Bibel, München und Basel 1965, S. 21
[4] Eccl. 7,20
[5] Esra IV, Kap.7, 116-119
[6] Sirach 15,15

[7] What is the cause of sin in man? In the language of the jewish tradition, the answer is yetzer hara, the evil inclination, from which there is no escape. Berkovits, Eliezer: When Man Fails God, in: Millgram, Abraham Ezra (Hrsg.): Great Jewish Ideas, Washington, D.C. 1964, S. 186
[8] The Torah is not only the law of God but it also teaches all-embracing discipline that helps the Jew to deal effectively with his evil inclination. Berkovits, Eliezer: When Man Fails God, in: Millgram, Abraham Ezra (Hrsg.): Great Jewish Ideas, Washington, D.C. 1964, S. 189
[9] Gen 8, 21
[10]Adler, Leo: Der Mensch aus der Sicht der Bibel, München und Basel 1965
[11] Adler, Leo: Der Mensch aus der Sicht der Bibel, München und Basel 1965
[12] Jos. 1,8
[13] Gen 3, 4-5
[14] Wyschogorod, Michael: Sin and atonement in Judaism, in: Greenspahn, Frederick E. (Hrsg.): The Human Condition in the Jewish and Christian Traditions, Hoboken N.J. 1986, S. 106
[15] Gen 11, 5
[16] Wyschogorod, Michael: Sin and atonement in Judaism, in: Greenspahn, Frederick E. (Hrsg.): The Human Condition in the Jewish and Christian Traditions, Hoboken N.J. 1986, S. 107
[17] Vgl. Deut. 34,10 und Numeri 12,7.8. mit Numeri 12,3
[18] Jes. 57,15; Ps. 51,19
[19] Ps. 25,9
[20] Eccl.12,13
[21] Adler, Leo: Der Mensch aus der Sicht der Bibel, München und Basel 1965
[22] Vgl. Deut. 25,58 ff.
[23] Adler, leo: Der Mensch in der Sicht der Bibel, München und Basel 1965, S. 27-28
[24] Deut. 10,17-19
[26] Adler, Leo: Der Mensch aus der Sicht der Bibel, München und Basel 1965
[27] Adler, Leo: Der Mensch aus der Sicht der Bibel, München und Basel 1965
[28] Lev. 19,2